Den Vorrat aktuell halten, ohne Buchhaltung
Warum „lange nicht nachgesehen“ wichtiger ist als exakte Mengen.
Schritt 5 von 7 im Pfad Essen und Einkauf in den Griff bekommen
Der Vorrat muss nicht stimmen wie eine Inventur. Er muss nur ungefähr stimmen, damit die Einkaufsliste nicht Dinge vorschlägt, die im Schrank stehen.
Deshalb zeigt die Vorratsansicht „lange nicht nachgesehen“ statt eines Ablaufdatums, das niemand pflegt. Ein Häkchen sagt: „Ich habe eben nachgesehen, das stimmt so.“ Das ist der ganze Aufwand.
Dinge, die immer da sein müssen, kannst du als Grundstock markieren — sie tauchen wieder auf der Einkaufsliste auf, wenn sie zur Neige gehen.
Nichts ist dadurch blockiert. Ein Artikel zählt sofort als vorhanden, auch wenn ihn seit Wochen niemand bestätigt hat. Die Angabe steuert nur vier Dinge: den Filter in der Vorratsansicht, das Merkmal an der Zeile, den Hinweis „da hat lange keiner nachgesehen“, und ob die Vorhersage „wird knapp“ überhaupt losläuft.
Lagerorte (Vorrat, Kühlschrank, Tiefkühl, Gewürze, Sonstiges) sind optional. Sie helfen beim Sortieren und werden beim Beleg-Scan automatisch vergeben.
Die App zeigt dir ausserdem, was du gerade kochen könntest — Rezepte, deren Zutaten überwiegend da sind.
Gewürze musst du dafür nicht pflegen. Salz, Pfeffer, Öl, Mehl, Essig und die übliche Grundausstattung gelten beim Kochvorschlag als vorhanden, ohne im Vorrat zu stehen — sonst würde jedes Rezept „vier Zutaten fehlen“ melden, obwohl real nichts fehlt. Was dazugehört, steht unter „Grundzutaten“ neben den Vorschlägen: einzeln abwählbar (wenn Butter bei euch eben doch nicht immer da ist) und um eigene ergänzbar („Eier haben wir immer“).
Dazu darf ein Vorrats-Artikel eine Zutat vertreten: steht Öl im Schrank, scheitert ein Rezept nicht an Butter. Der Tausch wird am Vorschlag angezeigt („Butter → Olivenöl“) — entscheiden tust du.
Hat das nicht geholfen? Schreib uns an [email protected] — oder öffne in der App „Hilfe & Support“, dann gehen die technischen Angaben gleich mit.