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Care: wer hat es im Kopf?

Denkarbeit und Ausführung getrennt sichtbar machen.

Schritt 4 von 6 im Pfad Arbeit sichtbar machen und verteilen

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Care ist der Bereich für die Arbeit, die nach nichts aussieht: daran denken, dass die Zahnarzttermine fällig sind. Wissen, welche Schuhgrösse das Kind trägt. Merken, dass der Ausweis abläuft.

Der Unterschied zu einer Aufgabe ist der Kern der Sache. Ein Care-Eintrag kennt zwei Rollen:

Meistens ist beides dieselbe Person — und genau das ist die Erkenntnis, um die es geht. „Ich mache doch alles, was du sagst“ ist eine ehrliche Aussage, die trotzdem an der Sache vorbeigeht: Wer nur ausführt, trägt nicht die Verantwortung.

Die Auswertung sortiert deshalb in Muster: *eine Person trägt Denken und Ausführung*, *denkt dran, aber jemand anderes führt aus*, *ohne klare Verantwortung*, *gemeinsam*. Sichtbar ist standardmässig die einfachere Sicht — nach Person gruppiert, mit der Zahl der Kopfarbeit-Einträge daneben.

Vorlagen statt leeres Blatt. Es gibt einen Katalog von rund 175 Positionen in drei Zusammenhängen: Haushalt, Kinder, Angehörige. Ihr geht ihn einmal durch und ordnet zu. Das ist die Arbeit einer Stunde und der einzige unangenehme Teil.

Vorschläge zum Umverteilen entstehen daraus. Sie berücksichtigen, was den Personen zugetraut wird — Denkverantwortung landet nie bei Kindern.

Care bewertet niemanden. Es zählt, was ihr eingetragen habt. Wer nichts einträgt, kommt nicht vor — das ist die wichtigste Einschränkung dieses Bereichs und der Grund für den Rückblick, siehe „Der Rückblick“.

Hat das nicht geholfen? Schreib uns an [email protected] — oder öffne in der App „Hilfe & Support“, dann gehen die technischen Angaben gleich mit.

Auch in „Aufgaben, Putzplan und Care“