Was der Lastspiegel zeigt — und was nicht
Wie die Verteilung berechnet wird und warum sie kein Urteil ist.
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Der Lastspiegel zeigt, wie sich sichtbare Arbeit im Haushalt verteilt. Du wählst einen Zeitraum, und je Person steht da, wie viel in diesem Zeitraum auf sie entfallen ist.
Gezählt wird genau das hier:
- erledigte Putzplan-Einträge
- Kochen
- Müll rausstellen
- Einkäufe, also abgehakte Posten auf einer Einkaufsliste
- angewandte Vorrats-Routinen
- ausgeführte Care-Einträge
- Care-Einträge, für die jemand die Denkverantwortung trägt
- was im Rückblick berichtet wurde — erledigte Arbeit und Kopfarbeit getrennt
Todos zählen derzeit nicht mit. Wenn ihr viel über Todos organisiert, zeigt der Lastspiegel entsprechend weniger von eurer Arbeit an.
Er misst, was eingetragen ist. Was niemand aufschreibt, taucht nicht auf — und gerade die unsichtbare Arbeit (Daran-denken, Planen, Koordinieren) ist die, die am wenigsten eingetragen wird. Der Lastspiegel ist deshalb ein Gesprächsanlass, keine Bilanz.
Wer pausiert ist (Krankheit, Reise, Elternzeit), wird nicht mitgezählt, damit die Verteilung in solchen Phasen nicht falsch aussieht.
Er bewertet nicht. Es gibt keine Punkte, kein Ranking, keine Zielmarke und keine Meldung an die anderen. Ein Balken bei 70 zu 30 kann völlig in Ordnung sein — das entscheidet ihr, nicht die App.
Du kannst Zeitraum und Bereiche einschränken und die Auswahl als Standard für die Familie speichern. In einem Ein-Personen-Haushalt ist der Lastspiegel ausgeblendet.
Hat das nicht geholfen? Schreib uns an [email protected] — oder öffne in der App „Hilfe & Support“, dann gehen die technischen Angaben gleich mit.